DIE TRAGÖDIE DES BELARUSSISCHEN DORFES "DALVA"  

Die Gedenkstätte "DALVA" Man nennt Dalva die Schwester von Chatyn. Dalva hat Chatyn nur um ein Jahr überlebt. Beide bewohnte Ortschaften wurden mitsamt den Dorfbewohnern verbrannt. Dalva wurde zum letzten Dorf, was von den sich zurückziehenden Hitlerfaschisten abgebrannt wurde.

...sucht nicht nach Dalva auf der belorussischen Landkarte. Es wurde nicht wieder aufgebaut, da es niemanden gab, der es hätte wieder aufbauen können.

Dies geschah 10 Tage vor dem Einmarsch der Roten Armee in diese Ortschaft, d.h. am 19. Juni 1944. Am frühen Morgen haben die Nazis das Dorf angegriffen, alle Dorfbewohner in das, am Rande des Dorfes gelegene, Haus von Wassilij Kucharenka getrieben und bei lebendigem Eeibe verbrannt. In diesen Flammen wurden durch die Hände der kaltblütigen Mörder 44 Menschen umgebracht, darunter 29 Kinder, 13 Frauen und 2 Männer. Das älteste Opfer war Kuprian Girilowitsch, 80 Jahre alt und das jüngste etwa 2 Jahre alt.

Glücklicherweise war der dreizehnjährige Kolja Girilowitsch am Leben geblieben, der, als er erwachsen wurde, den Bau der Gedenkstätte hier organisierte. Im Juli 1973 wurde die Gedenkstätte eröffnet. Der Bildhauer ist Wladimir Terebun.

Die Gedenkstätte Dalva wird von vielen Touristengruppen aus Russland, Deutschland, Polen, Tschechien, England, Kanada und Amerika besichtigt. Am Fuße der Gedenkstätte werden Blumenkränze niedergelegt, als Tribut der Liebe und Achtung zu den Leuten, denen der Tag der Befreiung nicht vergönnt war.

Die Tragödie von Dalva fand in der Tiefe unserer Herzen schmerzlichen Wiederhall, sie erfüllt unsere Herzen mit Haß gegen den Faschismus, mahnend, wie wichtig es ist, keinen neuen Krieg zuzulassen.

Leute, gedenkt Dalva!
Dieses Bedenken, glaubt Leute,
braucht die ganze Erde.
Wenn wir den Krieg vergessen,
-wird es wieder Krieg geben.


So lebe und erinnere dich lieber Mensch!